Menschenverachtende Profitgier

Liegt es nur an mir, oder warum finde ich es menschenverachtend und ignorant von „sicheren“ Kernkraftwerken und „Restrisiko“ zu sprechen, angesichts von Katastrophen wie Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011)?

Ich empfehle mal die Lektüre des folgenden Wikipedia-Artikels – dort findet man unter anderem „Im Durchschnitt über die letzten (ausgehend von 1996) 11 Jahre ereignen sich pro Jahr 132 Vorfälle (kumuliert über alle Meldekategorien).“

Sicher kann man jetzt sagen „ach, das sind doch alles nur harmlose Kleinigkeiten“ – dem möchte ich mal die Auslöser der aktuellen Fukushima-Katastrophe entgegenhalten. Sicher, Erdbeben und Tsunami sind eines – doch die hätten nicht zu den aktuellen Problemen geführt, wenn nicht da noch eine weitere harmlose Kleinigkeit die Katastrophe initiierte: Fehlende Kabel für mobile Stromgeneratoren.

Noch Fragen?

 

Edit: Frisch vom Tagesschau-Ticker: „Die US-Regierung will trotz der Geschehnisse in Japan nicht auf den geplanten Ausbau der Atomkraft verzichten. Für Atomkraftwerke in den USA gälten „rigorose Sicherheitsbestimmungen“, die „auch Geschehnisse wie Tsunamis und Erdbeben berücksichtigen“, sagte US-Energieminister Steven Chu.“ (http://www.tagesschau.de/nachrichtenticker/)

Da frag ich mich doch: Hat das nicht auch Japan zuvor von seinen Atomkraftwerken behauptet?

Mister Steven Chu: Mit Ihrer Aussage unterstützen Sie in eklatanter Weise den Topic dieses Posts…

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